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Paul Alexander

  • Autorenbild: Nighttalker
    Nighttalker
  • 22. März
  • 1 Min. Lesezeit
Bild zeigt eine Eisenlunge
Bild zeigt eine Eisenlunge



Heute habe ich einen Bericht über Paul Alexander gesehen.

Als Kind bekam er Polio. Seitdem konnte er nicht mehr selbstständig atmen und lebte in einer eisernen Lunge.73 Jahre lang.

Während andere Menschen ihr Leben draußen führten, lag er in einer Maschine, die für ihn atmete. Und trotzdem hat er gelesen. Viel gelesen.Er studierte.Er bestand sogar seine Anwaltsprüfung.

Ich saß da und wusste im ersten Moment gar nicht, was ich denken soll.

Man spricht oft von Durchhaltevermögen. Aber manchmal sieht man einen Menschen und versteht erst dann, was diese Worte wirklich bedeuten.

Dieser Mann muss einen unglaublichen Mut gehabt haben.Einen Mut, jeden neuen Tag anzunehmen, obwohl sein Leben so eingeschränkt war.Einen Mut, trotzdem weiterzudenken, weiterzulesen und weiterzuleben.

Paul Alexander konnte seinen Körper kaum bewegen – aber sein Geist war frei.Er hat sein Leben nicht aufgegeben.

Und ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, ob ich selbst so ein Leben geschafft hätte.

Solche Geschichten erinnern mich daran, dass wir Respekt haben sollten vor unserem eigenen Leben.Vor jedem Tag.Und sogar vor jedem ganz normalen Atemzug.

Und gleichzeitig gibt es draußen in dieser Welt Menschen, die keinen Respekt vor ihrem eigenen Körper haben.Menschen, die sich selbst verletzen.Menschen, die sich betäuben.Menschen, die ihr eigenes Leben nicht mehr zu schätzen wissen.

Vielleicht zeigt uns diese Geschichte auch, wie wertvoll das Leben ist – selbst unter Umständen, die wir uns kaum vorstellen können.

Und vielleicht sollten wir uns öfter daran erinnern, wie viel Mut ein Mensch haben kann.


Nighttalker

 
 
 

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